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Jobwechsel

Im IAB-Kurzbericht Nr. 1/2012 geht es um Berufswechsler in Deutschland und Großbritannien. Danach wechseln jedes Jahr ca. drei Prozent der Beschäftigten ihr Berufsfeld. Freiwillige Wechsel kommen mit 54 Prozent etwas häufiger vor als unfreiwillige Wechsel. Die Studie kommt weiterhin zu dem Ergebnis, dass freiwillige Wechsel zu höheren Löhnen führen. Unfreiwillige Wechsel gehen dagegen mit einer nachteiligen Lohnentwicklung in allen Qualifikationsgruppen einher.

Woran erkennen Sie, dass ein Jobwechsel notwendig ist?

Um sich die Entscheidung zu erleichtern hilft eine Pro-und-Kontra-Liste. Teilen Sie ein Blatt mit einem Strich in zwei Hälften, schreiben Sie links alle Argumente die für den derzeitigen Job sprechen und rechts alles was dagegen spricht auf.

Im Prinzip spricht schon alles (außer vielleicht die momentane Sicherheit) gegen Ihren derzeitigen Job, wenn Sie bis hier gelesen haben.

Das Gute: Sie sind nicht allein! Mehr als ein Drittel der Beschäftigten sind mit Ihrem Job unzufrieden.
Noch besser ist: Der Arbeitsmarkt steht auf Ihrer Seite! Die Arbeitslosenquote sinkt! Überall werden Leistungsträger gesucht!
Damit gibt es gute Chancen, dass Sie sich bei einem Jobwechsel verbessern können.
Die demografische Entwicklung und ein Fachkräftemangel in vielen Bereichen stärken die individuelle Verhandlungsposition der Arbeitnehmer.

Wer auf Arbeit jahrelang Frust schiebt wird krank! Retten Sie sich und Ihre Gesundheit!
Freude an der eigenen Arbeit ist eine Grundvoraussetzung für einen guten Job.
Finden Sie Ihre Leidenschaft!!!

Wenn Sie Ihre Berufung gefunden haben, dann ist die sofortige Kündigung eine schlechte Wahl. Besser ist es im alten Job zu bleiben und die eigenen Möglichkeiten auszuloten. Wenn Du Deinen Traum für den Anfang als Nebenjob leben kannst, umso besser.

Werden Sie aktiv! Bleiben Sie dran!

Unterforderung und Langeweile am Arbeitsplatz - Boreout

Der Boreout ist das Gegenteil des Burnout. Wer einen Boreout hat, ist unzufrieden mit seiner Situation am Arbeitsplatz, da er unterfordert ist und keine Anerkennung erhält.

In vielen Fällen können Sie an der Situation nur wenig ändern. Kehren Sie die Sache doch einfach in Ihren Vorteil um!

Nutzen Sie das Geschenk der freien Zeit!

Suchen Sie sich Ihre Anerkennung woanders. Wenn Sie Ihre Arbeit nicht auslastet, haben Sie Zeit für Ihre Interessen.

Nutzen Sie die freie Zeit zur Vorbereitung für einen erfolgreichen Jobwechsel!

Ihr Pferd ist tot? Na und? Steigen Sie ab!

Wenn Sie auf Arbeit nichts zu tun haben, vertuschen Sie nicht mit Aktionismus das Nichtstun! Machen Sie einfach Ihr Ding!

Sehen Sie die Sache positiv! Ihr Chef, Ihre Firma gibt Ihnen Zeit für Ihren Traum!


Literatur zum erfolgreichen Jobwechsel:

       

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