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Demografische Entwicklung in Deutschland

Grundlagen

Die demografische Entwicklung führt in den kommenden Jahren zu massiven Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Der Fachkräftemangel ist bereits heute in einigen Wirtschaftsbereichen zu spüren. Die Unternehmen müssen durch verschiedene Maßnahmen ihre eigene Attraktivität erhöhen, um Fachkräfte anwerben zu können und zu halten. Die Website www.einfachmehrgeld.de bietet eine Vorstellung der wichtigsten steuerfreien und steuerbegünstigten Arbeitgeberleistungen unter Leistungen.

Die Demografie (Demographie) befasst sich statistisch mit der Entwicklung von Bevölkerungen und deren Strukturen. Unter Demografie versteht man die Beschreibung einer Bevölkerungsgruppe anhand von Merkmalen wie Alter und Geschlecht.

Die Veränderung der Zusammensetzung der Altersstruktur einer Gesellschaft bezeichnet man als demografischer Wandel. Die folgenden drei Faktoren beeinflussen die demografische Entwicklung einer Gesellschaft:

Seit den 70er Jahren hat Deutschland einen Überschuss der Zahl der Gestorbenen über die Geborenenzahl. Das bis zuletzt noch anhaltende Bevölkerungswachstum resultierte nur noch aus einem positiven Wanderungssaldo.

Während die Lebenserwartung beständig ansteigt, nimmt die Geburtenrate in Deutschland ab. Damit verändert sich die Alterszusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland dramatisch. Damit steigt auch der Anteil der älteren Mitarbeiter in den Betrieben.

Wenn man die ganze Sache positiv sieht, hat Deutschland ein Luxusproblem.

Eine Vielzahl an Studien hat sich inzwischen mit den Auswirkungen einer alternden Belegschaft (Aging Workforce) auseinandergesetzt.

Wer zählt eigentlich als "Älterer Arbeitnehmer"?

Dazu gibt es keine einheitliche Definition. Vielfach werden die 50- bis 65-Jährigen als ältere Arbeitnehmer bezeichnet. Im allgemeinen Sprachgebrauch existiert der Begriff 50plus. Die Arbeitsagentur setzt im Programm WeGebAU für ältere Arbeitnehmer die Grenze beim 45. Lebensjahr. Für diesen Personenkreis gibt es zusätzliche Mittel zur Unterstützung der Qualifizierungsförderung.

Eine Analyse der betriebsspezifischen Altersstruktur ist ein guter Einstieg, um sich im Unternehmen intensiver mit der Demografischen Entwicklung auseinanderzusetzen. Dabei werden die aktuellen Altersstrukturdaten für die Belegschaft erfasst und unter Zugrundelegung bestimmter Annahmen zur Personalentwicklung wird eine Prognose der zukünftigen Altersstruktur erstellt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mehrere Projekte zum Demografischen Wandel.
Werkzeuge für eine demografieorientierte Personalpolitik: www.demowerkzeuge.de
Öffentlichkeits- und Marketingstrategie demographischer Wandel: www.demotrans.de

Das Praxisprojekt GeniAL - Generationenmanagement im Arbeitsleben - der Deutschen Rentenversicherung.

Analyse der betriebsspezifischen Altersstruktur

Die statistische Verteilung von Personen auf Lebensjahre wird als Altersstruktur bezeichnet. Die grafische Darstellung dieser Verteilung wird auch als Alterspyramide bezeichnet.

Arbeitsschritte:

  1. Beschaffung der Personaldaten in tabellarischer Form (Ist-Zustand der demografischen Situation im Unternehmen)
    Mindestumfang der Basisdaten: Personalnummer, Name, Geburtsdatum und Geschlecht
    Sinnvolle weitere Daten für detaillierte Informationen: Unternehmensbereich, Standort, Kostenstelle, Qualifikation
  2. Festlegung der zu untersuchenden Einheiten (gesamtes Unternehmen, bestimmte Unternehmensbereiche, Abteilungen, Standorte, Beschäftigtengruppen)
  3. Berechnung der Daten
  4. Grafische Darstellung
  5. Interpretation der Ergebnisse
  6. Einfache Fortschreibung der Daten (häufig um 10 Jahre)
  7. Festlegung von Personalmaßnahmen

Die Daten lassen sich aus dem Personalabrechnungsprogramm exportieren. Viele Programme haben eine ODBC-Schnittstelle. In diesem Fall können sie mit einem Tabellenkalkulationsprogramm oder einem Datenbankprogramm auf die Daten zugreifen. Eine andere Möglichkeit ist der Export der Daten in einem Format (z. B. CSV), das sich zur Weiterverarbeitung mit einem Tabellenkalkulationsprogramm eignet.

Demografischer Wandel in der Arbeitswelt

Das Ansteigen des Durchschnittsalters ist in vielen Firmen nicht mehr aufzuhalten.

Um diese Probleme lösen zu können müssen Arbeitgeber ihren Suchhorizont erweitern. Es gilt nicht mehr Arbeitnehmer ab 50 auf die Rente vorzubereiten. Deutschland braucht mehr ältere Beschäftigte auf dem Arbeitsmarkt. Es gilt der Frühverrentung entgegenzuwirken.

In vielen Berufen ist ein älterer Mitarbeiter leistungsfähiger als ein jüngerer Arbeitnehmer. Die im Alter auftretenden Verluste an körperlicher Leistungsfähigkeit sowie die Minderung bestimmter Sinne wie Hören und Sehen, sind in vielen Berufen nicht mehr von Bedeutung bzw. lassen sich mit einer entsprechenden Arbeitsplatzgestaltung und Hilfsmitteln ausgleichen. Wir sind einfach keine Jäger und Sammler mehr, wo der schnellste und der stärkste auch der beste war. "Die Jüngeren rennen zwar schneller, aber die Älteren kennen die Abkürzung", sagte Ursula von der Leyen. Wissen und Erfahrung sind in unserer Gesellschaft entscheidend.

Wissen und Erfahrung nehmen aber im Alter zu.

Demografische Probleme durch Zuwanderung

Es ist bei der Zuwanderung nach Deutschland wie in der Ehe. Man muss zusammen Probleme lösen, die man alleine nicht hat.

Folgende Probleme treten dabei besonders bei den muslimischen Migranten auf:
  • unterdurchschnittliche Integration in den Arbeitsmarkt
  • überdurchschnittlicher Hartz 4 Bezug
  • Tendenz zur Bildung von Parallelgesellschaften
  • überdurchschnittliche Kriminalität
"Die Situation in Neukölln bringt die Frage der muslimischen Zuwanderung exemplarisch auf den Punkt. Es geht um die geballte Mischung aus Mangel an Bildung, fehlenden Sprachkenntnissen, aus Transferabhängigkeit traditionellen Lebensformen, Jugendkriminalität, kultureller Distanz, und es geht um die Tendenz zur Verfestigung dieser Mischung. Die Schülerzahlen zeigen, dass der Anteil der muslimischen Migranten in Neukölln weiter stark wachsen wird. Und die Schulabbrecherquote beziehungsweise Hauptschulquote von 60 Prozent bei den muslimischen Migranten lässt keinen Zweifel, dass sich die Probleme am Arbeitsmarkt auch in der nächsten Generation fortsetzen werden." (Sarrazin, Thilo: Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen, 21., durchgesehene Auflage 2011, S. 304)

Die These von Heinz Buschkowsky "Multikulti ist gescheitert" ist in Neukölln Realität.

Wenn wir diese Probleme nicht lösen, sind wir eines Tages Fremde im eigenen Land.
Darum: Es darf kein Betreuungsgeld für Kinder unter 3 Jahren geben. Dieser Zuschuss soll ab 2013 für Kinder unter drei Jahren gezahlt werden, wenn die Kinder keinen staatlich geförderten Betreuungsplatz in Anspruch nehmen.
Besser: Verbindlicher Test der deutschen Sprache mit 3 Jahren (ähnlich dem Einschulungstest). Für Kinder mit Problemen muss es eine Kindergartenpflicht geben!
Für Kinder mit Problemen der deutschen Sprache wird das Kindergeld gekürzt!

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